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Das Entspannungstraining basiert auf dem Autogenen Training, das von dem Arzt J.H. Schultz (1884- 1970) über viele Jahre hinweg entwickelt wurde.

J.H. Schultz beobachtete bei seinen Hypnosen immer wieder auch eine starke körperliche Entspannung. Diese äußerte sich in Form von Schwere und Wärme. Er entwickelte eine Art Selbsthypnose mit dem Ziel der körperlichen Entspannung. Er nannte das Verfahren Autogenes Training.

Unsere Entspannungsübung hat drei Ziele:

1. Verminderung äußerer Einflüsse

Die Augen werden geschlossen und der Körper wird in eine angenehme Lage gebracht. Man kann sich hinlegen oder bequem auf einen Stuhl setzen. Die Hände sollten sich nicht berühren.

Die Geräusche sollten dabei nicht weggedrängt werden sondern sollten zugelassen werden. Das bedeutet, ein Geräusch wird bewusst wahrgenommen, bewusst verfolgt und dann ein neues Geräusch gesucht und wieder wahrgenommen usw.

Dabei verlieren die Geräusche langfristig ihrer Bedeutung und treten in den Hintergrund. Es entsteht eine Monotonie.

Das wird natürlich beim Üben nicht direkt gelingen, aber es wird mit jeder Übung besser. Also Geduld!

2. Einschränkung der Wahrnehmung auf den Körper

Wir versuchen unseren Körper wahrzunehmen: Atmung, Herzschlag, Körperteile und auch Entspannungszustände (Wärme oder Schwere). Dabei werden wir aber durch unsere Gedanken gestört.

Auch hier versuchen wir nicht die Gedanken wegzudrängen, sondern wir lassen sie einfach zu.

Wir versuchen viele Gedanken zu haben. Folgen mal dem einen Gedanken und folgen dann dem nächsten. Dadurch treten die Gedanken in den Hintergrund.

Das wird am Anfang nicht gelingen, aber es wird mit jedem Üben besser. Also auch hier wieder: viel Geduld!

3. Erzeugung körperlicher Entspannungszustände

Dieser Teil ist der schwierigste Teil. Es geht darum, Körperteile zu entspannen und dann diese Entspannung als Wärme oder Schwere zu spüren.

Das kann sehr schnell gehen, aber meist dauert es etwas bis man das erreicht. Es braucht etwas Geduld und viel Übung.

Dabei können Vorstellungen helfen. So könnte man sich vorstellen, der Arm liegt im warmen Wasser. Man sollte es aber nicht erzwingen wollen. Denn erzwingen bedeutet Anspannung und eben nicht Entspannung.

Man sollte abwarten bis es geschieht!

Und das große Ziel ist

Gelingt es nun die äußeren Einflüsse einzuschränken (1), können wir Entspannungszustände erzeugen (3) und können wir unsere Wahrnehmung auf diese Entspannungszustände einschränken, so passiert etwas. Man nennt es Umschaltung.

Es entsteht ein hypnoseähnlicher Zustand, ein Gleichgewichtszustand, der sowohl den Körper wie auch den Geist betrifft.

Die gute Nachricht und die Belohnung für das ganze Üben: Hat man diese Umschaltung erst mal erreicht, so ist man in der Lage an jedem Ort in wenigen Augenblicken diesen Entspannungszustand wieder herzustellen.

Damit kann man überall sehr schnell entspannen.



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